Wie alles beginnt

Um eine neue Bürgerplattform zu gründen, braucht es zunächst einen städtischen Bereich, in dem viele verschiedene Menschen leben, die alle in vereinzelten Organisationen aktiv sind:

 

Sport- oder Kultur-Vereine, religiöse Gemeinden, Stadtteilgruppen, Bildungseinrichtungen etc. Meist kümmert sich jede Organisation für sich allein um ihre speziellen Anliegen...

 

Am Anfang sehen katholische Gemeinde und Nachbarschaftsverein eventuell noch keine gemeinsamen Interessen. Durch das regelmäßige Gespräch und den langfristigen Beziehungsaufbau entdecken sie aber, dass ihre Mitglieder sich über dieselbe Straßenüberquerung ärgern oder über die Situation im vernachlässigten Wohnviertel um die Ecke.

Nach einem Jahr Aufbauzeit, in denen aus den Einzel-Gesprächen langsame erste Verknüpfungen entstehen, entsteht die Kerngruppe, die im folgenden Jahr den eigentlichen Aufbau vorantreibt.

 

In einem letzten Schritt werden Anliegen und Themen gesammelt und bewertet,  in thematischen Arbeitsgruppen werden die Probleme konkretisiert, Lösungswege gesucht und relevante Entscheider in Politik und Gesellschaft  identifiziert. 

 

Erst dann kommt es zur öffentlichen Gründung einer gemeinsamen Plattform: Die Bürgerplattform gibt sich einen eigenen Namen und benennt  Herausforderungen, die man gemeinsam angehen will.


"Tue nichts für andere, was sie für sich selbst tun können!"             - Saul Alinsky